Ein ereignisreicher Mittwochabend

Ein Bericht über einen einsatzreichen Mittwochabend.

Bericht und Foto: Klaus Weiss

Am Mittwoch 01.07.2026 gegen 17:15 wurden ein Löschzug an ein Mehrfamilienhaus in der Hauptstrasse alarmiert. Da dort 24 Bewohner gemeldet sind ging die Feuerwehr zielstrebig mit Vollalarm vor. In einer Wohnung im Dachgeschoss schreckte ein Rauchmelder die Bewohner auf. Trotz klopfen und klingeln an der Wohnungstüre öffnete niemand, aber Brandgeruch war riechbar. Währen vor dem Haus alles für einen eventuellen Löschangriff vorbereitet wurde, haben die Einsatzkräfte die Wohnungstüre aufgebrochen. In der Wohnung trafen sie dann auf einen stark alkoholisierten Bewohner der von der ganzen Situation scheinbar nichts mitbekommen haben will. Notarzt, Rettungsdienst und Polizei waren neben der Feuerwehr im Einsatz. Noch während der Abbauarbeiten kam der Alarm, dass auf dem Federseesteg eine der Hütten zu brennen drohe. An der Aufsichtsplattform, etwa in Stegmitte, hatte unter einer der Sitzbänke ein Schwellbrand schon ein Brandloch in der Holzverkleidung eingebrannt. Passanten hatten aber aus mitgeführten Trinkflaschen ein Ausbreiten des Feuers soweit verhindert so dass die Mannen der Wehr nur noch mit der Kübelspritze vorsichtshalber nachlöschen mussten und mit der Wärmebildkamera überprüften ob noch irgendwelche Glutnester in der Holzkonstruktion schlummern. Kurz vor Einsatzende meldeten sich zwei NABU-Mitarbeiter bei der Einsatzleitung am Brandplatz mit der Bitte um Hilfe. Ganz draußen auf der Aussichtsterrasse seien zwei oder sogar drei Küken von Lachmöven aus dem Nest, auf der ehemaligen Bootsplattform in das Wasser gefallen und würden auf einem Seerosenblatt sitzen. Da der Wasserspiegel etwa 60 Zentimeter tiefer liegt, hatten die Küken keine Chance zurück ins Nest zu gelangen. Zunächst wurde versucht die Küken mit einer Schaufel aus dem Wasser zu heben, was aber nicht gelang. Blieb nichts anderes übrig als ein Schlauchboot vom Gerätehaus der Feuerwehr anzufordern. Schnell hatten die 2 Hilfskräfte mit dem Boot die in Seenot geratenen Küken erreicht und ins Boot geholt. Nachdem die Küken wieder auf der Plattform waren herrschte unter den vielen Möven wieder etwas Ruhe und die Feuerwehr konnte wieder abrücken. Allerdings wurde sichtbar, dass die vielen Möven auf den beiden Brutinseln zwar schön zu beobachten sind, aber die ganze Aussichtsplattform mit Kot kräftig verschmutz ist. Selbst die Sitzbänke sind eigentlich nicht mehr uneingeschränkt benutzbar.

 

Weitere Infos auf unserer Homepage in der Rubrik „Einsätze“

Einsatz Angebranntes Essen

Einsatz Angebranntes Essen

 

 

 

 

 

 

 

Entstehungsbrand Federseesteg

Entstehungsbrand Federseesteg

 

 

 

 

 

 

 

Tierrettung Federsee

Tierrettung Federsee

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