Datum: 27/11/2025 um 6:59 Uhr
Einsatzart: VU5
Einsatzort: Dürnau-Kleintissen
Fahrzeuge: KdoW, ELW 1, HLF-U, HLF-B, MTW-1, MTW-2
Weitere Kräfte: DRK Bereitschaft Bad Buchau, DRK Bereitschaft Bad Schussenried, DRK Bereitschaft Riedlingen, DRK Rettungsdienst Lkr. BC, FF Bad Saulgau, FF Bad Schussenried, FF Biberach, FF Dürnau, Malteser Rettungsdienst Lkr. RV, Polizei, Straßenmeisterei Lkr. BC
Einsatzbericht:
PKW rammt Omnibus frontal- Ein Verletzter
Aus noch ungeklärtem Grund prallte am frühen Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr ein Ford Focus Fahrer frontal auf einen Linienbus mit 37 Insassen der von Dürnau in Richtung Kleintissen unterwegs war. Zum Glück wurde dabei der Fahrer im Ford nur leicht verletzt.
Bei einem heftigen Unfall kurz nach dem Ortsausgang Dürnau in Richtung Kleintissen prallte ein Fahrer mit seinem Ford Focus frontal auf einen Linienbus der unterwegs in Richtung Kleintissen war. Dabei wurde der Fordfahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Da der Bus mit 35 überwiegend Schülern und 2 Fahrer besetzt war, ging die Rettungsleitstelle vorausschauend von einem „Massenhaft Verletzten Unfall“ (MANV) aus. Zunächst waren die Feuerwehren Bad Buchau und Dürnau im Einsatz, die Feuerwehr Bad Schussenried und Biberach waren ebenfalls auf der Anfahrt konnten aber nach einer ersten Sichtung durch die Kräfte am Unfallort den Einsatz abbrechen. Die Feuerwehr Bad Saulgau richtete von Kleintissen her eine Vollsperrung ein. Der Rettungsdienst fuhr weiter an. Da der Bus mit 37 Personen gut besetzt war, war das Aufgebot des Rettungsdienstes vorsichtshalber auf das Schlimmste angepasst. 3 Notärzte, mit 12 Rettungs- und Krankentransportwagen aus Riedlingen, Bad Schussenried, Biberach und Aulendorf sowie der organisatorische Leiter des DRK Michael Mutschler waren vor Ort. Die Polizei mit 3 Fahrzeugen. Die Feuerwehren mit 7 Fahrzeugen. Aber schnell wurde dann sichtbar, dass unter den 37 Insassen im Omnibus keiner ernsthaft verletzt war. Allerdings hatten doch einige der jüngeren Schüler einen Schock. Bei dem heftigen Aufprall, wurde der Bus im Frontbereich stark beschädigt und kam nach rechts auf das Bankett, bevor er schräg zum stehen kam. Der Ford Focus dagegen schleuderte noch etwa 50 Meter weiter, rutschte über die Böschung und kam im Acker zum stehen. Dabei wurde der ganze Motorblock aus dem Auto herausgerissen, und Wrackteile lagen weiter verstreut an der Unfallstelle. Mit einem Ersatzbus wurden die Fahrgäste am Unfallort abgeholt und zu ihrem eigentlichen Fahrziel nach Bad Saulgau gebracht. Am Ford mussten auslaufende Betriebsmittel aufgefangen werden, und am Bus die beiden Batterien ausgebaut werden, da diese leicht deformiert waren. Nach dem Aufräumen der Wrackteile konnte die Fahrbahn mit Ölbindemittel eingestreut und gereinigt werden. Die eigentliche Unfallursache muss der Unfallaufnahmedienst der Polizei aus Laupheim noch ermitteln. Insgesamt waren 89 Einsatzkräfte mit 24 Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Der Sachschaden wird beim Omnibus auf rund 80 000.- Euro geschätzt. Am Ford entstand Totalschaden in Höhe von 5 000.-Euro.
Bericht/Fotos: Klaus Weiss



