Kürzlich machte sich die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Buchau auf den Weg zu einem ganz besonderen Dienstabend: Mit vier Kleinbussen ging es Richtung Ehingen-Berg zur traditionellen Berg Brauerei.
Traditionelles Handwerk und faszinierende Einblicke
Vor Ort wurden die Kameraden von Benjamin Felka (Verkaufsleiter und zuständiger Außendienstmitarbeiter) empfangen, der die Feuerwehrgruppe fachkundig und mit großer Begeisterung durch die heiligen Hallen der Brauerei führte.
Besonders beeindruckend war dabei der Einblick in die handwerkliche Besonderheit des Hauses: Während viele moderne Großbrauereien auf geschlossene Systeme setzen, braut die Berg Brauerei ihr Bier noch in der ausschließlich offenen Gärung. Eindrucksvoll präsentierte sich den Feuerwehrleuten unter anderem ein riesiger Gärbottich mit einem Fassungsvermögen von sagenhaften 40.000 Litern.
Während der Führung erfuhren die Teilnehmer spannende Details über den zweistufigen Brauprozess:
- Die 1. Gärung (Hauptgärung): In den offenen Bottichen gärt das Bier über acht Tage hinweg drucklos bei langsam sinkenden Temperaturen von 9,5°C auf 6°C. So kann die erste Kohlensäure entweichen und unerwünschte Gerbstoffe sowie Harze bleiben beim anschließenden Umfüllen zurück.
- Die 2. Gärung (Nachgärung/Reifung): Im geschlossenen Tank wird frische Würze und Hefe hinzugefügt. Nach dem gleichen Prinzip wie bei der klassischen Sekt- und Champagnerherstellung kühlt das Bier langsam auf -1°C ab. Durch diese sanfte Methode bindet sich die natürliche Kohlensäure über lange Zeit perfekt an das Bier.
Geselliger Ausklang
Nach der lehrreichen und kurzweiligen Führung ging es nahtlos in den gemütlichen Teil des Abends über. In der Brauereiwirtschaft stärkten sich die Kameraden bei einer herzhaften Schweinshaxe mit Kartoffelsalat und ließen den Abend bei guten Gesprächen ausklingen.
Ein herzlicher Dank gilt der Berg Brauerei und ganz besonders Benjamin Felka für die hervorragende Führung und die gastfreundliche Aufnahme!








